Mehr ist mehr: Leinsamengel Anwendung für bezaubernde Locken

Bei der ersten Anwendung von Leinsamengel kommen viele Curlies ins Stocken: Wie viel soll ich jetzt anwenden? Schließlich hören wir immer wieder Sätze wie „weniger ist mehr“, „haselnussgroße Menge“ oder „zu viel beschwert das Haar“.
All diese Ratschläge mögen auf den ersten Blick für viele Lockenprodukte sinnvoll sein. Bei Leinsamengel gelten jedoch oft andere Spielregeln. Warum das so ist und wie du die richtige Dosierung für dein Haar findest, erfährst du in diesem Beitrag.
Schockmoment: zu viel Produkt
Einige Curlies haben auf ihrer eigenen Lockenreise bereits viel Lehrgeld für Produkte gezahlt, die am Ende nur Platz im Badezimmerschrank wegnehmen. Und dabei wurde das Produkt doch von so vielen anderen empfohlen. Genau hier liegt eine der größten Herausforderungen: Kein Lockenkopf ist wie der andere.
Was bei dem einen zu wunderschönen, gepflegten und glänzenden Locken führt, bringt für den anderen nichts als Frust. So bleibt oft nichts anderes übrig, als Methoden und Produkte zu testen, bis man seine eigene Kombination gefunden hat.
Dass ein Produkt dann einfach nur ungenutzt herumsteht, ist noch das kleinere Übel. Viel frustrierender ist das Gefühl, nach einer kompletten Lockenroutine festzustellen, dass das neue Produkt die Haare verklebt, beschwert oder strähnig macht.
Kein Wunder also, dass viele Curlies beim Testen vorsichtig werden und lieber mit einer sehr kleinen Menge anfangen. Schließlich möchte niemand am nächsten Tag mit einem Vogelnest auf dem Kopf zur Arbeit.
Weniger ist mehr – außer bei Leinsamengel
Der Grund für verklebte oder beschwerte Haare liegt häufig in Produkten mit einer eher schweren Formulierung. Gerade reichhaltige, ölige Produkte können bei sehr krausem Haar sinnvoll sein, während viele Curlies in Europa deutlich weniger Öl brauchen.
Ist man sich bei einem Produkt unsicher, ist es grundsätzlich richtig, mit kleinen Mengen zu starten. Doch Leinsamengel ist anders.
Leinsamengel ist für seine leichte Textur bekannt und sorgt gerade deshalb für eine federleichte, natürliche Unterstützung der eigenen Lockenpracht. In vielen Foren wird es nicht ohne Grund als Wundermittel für unterschiedlichste Haartypen beschrieben. Wem es zu leicht ist, kann meist selbst etwas Öl hinzufügen und so den gewünschten Effekt verstärken.
Durch die besondere Beschaffenheit des Leinsamengels ist eine Überdosierung deutlich schwerer als bei vielen anderen Produkten. Gerade bei der Anwendung als Leave-in und mit Methoden wie Squish to Condish nimmt das Haar häufig genau die Menge auf, die es braucht, und gibt Überschüsse wieder ab.
Das eigentliche Problem bei der ersten Anwendung ist oft nicht zu viel, sondern zu wenig Gel. Genau deshalb geben viele dem Leinsamengel zu früh keine zweite Chance.
Leinsamengel Anwendung: der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt
Nicht jeder ist beim ersten Kontakt mit Leinsamengel sofort begeistert. Gerade die glibbrige Konsistenz – vor allem bei DIY-Leinsamengel – ist für Menschen, die bisher nur fertige Produkte genutzt haben, oft gewöhnungsbedürftig.
Deshalb kommt es häufig zu Berührungsängsten. Viele möchten ihre Locken erst einmal schützen und greifen zu wenig Produkt. Genau das kann aber dazu führen, dass die gewünschten Ergebnisse ausbleiben.
Im schlimmsten Fall ist das Haar nicht ausreichend geschützt, trocknet schneller aus und zeigt sogar mehr Frizz. Der schnelle Schluss daraus: „Ich mag kein Leinsamengel.“ Und damit endet der Versuch oft schon nach einem einzigen Test.
Dabei wäre bei Leinsamengel häufig der umgekehrte Weg sinnvoller: lieber mit einer großzügigen Menge starten und mutig testen. Wenn das Haar dann optimal versorgt ist und plötzlich natürliche Definition, Glanz und gepflegte Locken sichtbar werden, kann man sich bei den nächsten Anwendungen deutlich sicherer an das eigene Optimum herantasten.
So wird der erste Eindruck nicht zum Abschrecker, sondern zum positiven Verstärker. Und genau dann erkennt man oft erst die eigentliche Stärke des Leinsamengels.
Die richtige Dosierung ist individuell
Wie bei anderen Haarprodukten hängt auch bei Leinsamengel die richtige Menge immer von deiner Haarstruktur ab. Bei besonders feinen oder porösen Haaren kann eine kleinere Menge reichen, während bei langen, dicken oder sehr durstigen Haaren deutlich mehr Produkt nötig sein kann.
Reines Leinsamengel wird häufig als Leave-in und nicht als reiner Single Styler verwendet. Zwar ist das grundsätzlich möglich, doch vielen Curlies reicht der Halt allein durch Leinsamengel nicht aus, weshalb sie zusätzlich ein Styling-Gel verwenden.
Außerdem gibt es tatsächlich auch Curlies, deren Haare Leinsamengel nicht mögen. In diesen Fällen hilft manchmal auch die richtige Dosierung nicht weiter. Ebenso kann es sein, dass nicht das Leinsamengel selbst, sondern bestimmte Zusatzstoffe in gekauften Produkten die Ursache einer Unverträglichkeit sind.
Diese Tipps helfen dir bei der ersten Leinsamengel Anwendung
Berührungsängste reduzieren
Die Konsistenz von Leinsamengel kann am Anfang ungewohnt sein. Gib dem Produkt trotzdem eine echte Chance.
Mut zu mehr Produkt
Leinsamengel ist sehr leicht. Eine echte Überdosierung ist deutlich schwerer als bei vielen anderen Produkten.
Genügend Wasser
Das Wichtigste für die Feuchtigkeitspflege deiner Locken ist ausreichend Wasser. Damit wirkt auch Leinsamengel deutlich besser.
Richtige Methode wählen
Leinsamengel sollte als Leave-in ins nasse Haar eingearbeitet werden. Praying Hands oder Squish to Condish sind dafür sehr gut geeignet.
Andere Zutaten vermeiden
Teste Leinsamengel beim ersten Versuch möglichst pur. So erkennst du besser, was dein Haar wirklich braucht.
Menge schrittweise reduzieren
Wenn du mit einer großzügigen Menge gute Ergebnisse erzielt hast, kannst du dich langsam an dein persönliches Optimum herantasten.
Wie ist es bei unserem „ECHTEN Leinsamengel“?
Die richtige Dosierung unseres ECHTEN Leinsamengels ist ähnlich wie bei selbst gemachtem Leinsamengel individuell zu erforschen. Auch hier kann eine zu geringe Menge zu suboptimalen Ergebnissen führen. Viele Curlies haben zunächst Angst vor zu viel Produkt, doch die Mengen an Ölen in unserer Formulierung sind sehr gering. Dadurch bleibt der leichte Charakter des Leinsamengels erhalten.
In der Regel wird allerdings nicht ganz so viel Produkt benötigt wie bei DIY-Gel. Der Grund liegt in der höheren Ergiebigkeit, die sich aus der etwas flüssigeren Konsistenz ergibt. Ein paar Pumpstöße zwischen den Händen reichen oft schon aus, um das Gel sehr einfach und effektiv im Haar zu verteilen.
Auch bei unserem Gel raten wir dazu, beim ersten Test andere Produkte möglichst wegzulassen. So kann sich die tatsächliche Wirkung besser entfalten und du erkennst klarer, was deinem Haar für ein rundes Ergebnis eventuell noch fehlt. Nicht selten berichten unsere Kundinnen, dass sie durch unser Gel ihre Produktmenge insgesamt reduzieren konnten.
Wir wünschen dir ganz viel Spaß beim Austesten der Leinsamengel Anwendung für deine Lockenpracht!
KATRIN & JONAS




