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Frizz des Todes nach der Haarwäsche? Simple Tipps für ein frizzfreies Ergebnis

Frizz des Todes nach der Haarwäsche? Simple Tipps für ein frizzfreies Ergebnis
Frizz-Probleme

Frizz des Todes nach der Haarwäsche? Simple Tipps für ein frizzfreies Ergebnis

Unter der Dusche hast du die tollsten Locken, aber kaum bist du draußen, hast du nur noch den Frizz des Todes auf dem Kopf?!

Das Problem sind nicht deine Haare. Das Problem ist das, was du nach dem Duschen mit ihnen machst. Mit den richtigen Techniken und dem passenden Handtuch wird es dir endlich leicht fallen – und du erkennst, wie simpel die Lösung eigentlich sein kann.

Warum Locken im nassen Zustand am empfindlichsten sind

Feuchte Locken nach dem Waschen

Stell dir deine Locken wie einen Tannenzapfen vor. Wenn sie nass werden, quellen sie auf. Durch dieses Aufquellen verändert sich die innere Struktur, es entstehen „Lücken“ und die Haare werden extrem empfindlich gegenüber mechanischer Belastung.

Genau wie bei einem nassen Tannenzapfen, den du in der Hand hältst: Die einzelnen Schuppen brechen leichter, fühlen sich rau an und die Abstände zwischen ihnen vergrößern sich. Genauso reagieren auch deine Locken im nassen Zustand. Sie sind deutlich empfindlicher als im trockenen Zustand und leiden besonders unter Reibung – etwa durch das Rubbeln mit einem Handtuch.

Die Qual der Wahl – wie der Stoff des Handtuchs deine Locken beeinflusst

Im Haushalt hat fast jeder Frottee-Handtücher. Aber sind diese eigentlich für Locken geeignet?

Die klare Antwort: Nein.

Hast du schon mal ein Frottee-Handtuch genau betrachtet und mit der Hand darübergefahren? Es fühlt sich rau und strukturiert an. Wenn du dir jetzt vorstellst, wie du mit dieser rauen Oberfläche über deine nassen, empfindlichen Locken rubbelst, dann ist Frizz praktisch vorprogrammiert. Im schlimmsten Fall können die Haare sogar brechen.

Deshalb lohnt es sich, das Handtuch mit großer Sorgfalt auszuwählen. Gute Alternativen sind:

  • Ein altes Baumwoll-T-Shirt
  • Ein Microfaserhandtuch (Achtung Mikroplastik!)
  • Ein Bambushandtuch
Bambus Lockenhandtuch Petrol
Bambus Lockenhandtuch Bordeaux

Das Bambushandtuch gefällt mir bei dieser Auswahl besonders gut. Ich durfte das Bambushandtuch von Curly’N’Covered ausgiebig testen und bin begeistert. Es ist extrem glatt, nimmt Feuchtigkeit hervorragend auf und schont die Lockenstruktur maximal.

Zum Bambus-Lockenhandtuch von Curly'N'Covered 

Exkurs: Mikroplastik in Handtüchern – ein oft übersehener Punkt

Viele Lockenträger greifen heute zu Microfaserhandtüchern, weil sie Wasser schnell aufnehmen und deutlich sanfter zu den Haaren sind als klassische Frottee-Handtücher. Was dabei jedoch selten erwähnt wird: Die meisten Microfaserhandtücher bestehen aus Polyester und Polyamid (Nylon) und damit aus Kunstfasern.

Das Problem zeigt sich vor allem beim Waschen. Dabei können sich winzige Kunststofffasern lösen, die als Mikroplastik in die Umwelt gelangen. Wer bei seiner Haarpflege bewusst auf natürliche Materialien achtet, möchte diesen Aspekt möglicherweise ebenfalls berücksichtigen.

Auch bei Bambushandtüchern lohnt sich ein genauer Blick auf die Materialzusammensetzung. Nicht jedes Produkt, das als „Bambus-Handtuch“ verkauft wird, besteht ausschließlich aus Bambusfasern. Viele Hersteller mischen Polyester bei, um die Haltbarkeit oder die Produktionskosten zu optimieren. Dadurch können auch diese Handtücher Mikroplastik enthalten.

Die von Curly'N'Covered angebotenen Bambus-Lockenhandtücher kommen ganz ohne Polyester aus. Ihr Hauptbestandteil sind natürliche Fasern – Bambus-Viskose und Baumwolle – ergänzt um einen kleinen Anteil Elasthan, der dem Tuch seine Flexibilität gibt. Damit unterscheiden sie sich deutlich von klassischen Mikrofaser-Handtüchern, die in der Regel zu 100% aus Polyester oder Polyamid bestehen. Gleichzeitig bieten sie die Vorteile, die sich viele Lockenköpfe wünschen: eine besonders glatte Oberfläche, eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme und eine schonende Behandlung der empfindlichen Lockenstruktur.

Wer Frizz reduzieren und gleichzeitig den hohen Kunstfaseranteil klassischer Mikrofaser-Handtücher vermeiden möchte, findet in einem Handtuch mit natürlichen Hauptfasern aus Bambus-Viskose und Baumwolle oder in einem weichen Baumwoll-T-Shirt eine interessante Alternative.

Schritt 1: Microplopping – sanftes Ausdrücken statt Rubbeln

Sanftes Microplopping

Auch wenn Locken nass empfindlich sind, wollen wir sie trocken bekommen. Die meisten von uns haben gelernt, kräftig zu rubbeln – mit dem Ergebnis von Frizz und Vogelnest. Besser ist es, die Feuchtigkeit sanft auszudrücken. Dadurch entsteht weniger Reibung und die Lockenbündel finden sich besser zusammen. Ein Bambushandtuch eignet sich hier besonders gut, weil es eine glatte Oberfläche hat.

Schritt 2: Definition unterstützen

Deine Haare sollten nicht komplett trocken sein, sondern nur sanft ausgedrückt, sodass nichts mehr in den Nacken tropft. Jetzt ist der perfekte Moment für Leinsamengel. Es spendet zusätzliche Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass du am Ende weniger Frizz hast. Ein natürliches Gel wirkt auf feuchten Locken besonders gut, weil die geöffneten Strukturen es leichter aufnehmen können.

Schritt 3: Plopping ohne Zug

Plopping Vorbereitung

Sobald das Leinsamengel verteilt ist, nimmst du erneut dein Bambushandtuch und ploppst die Locken. Ploppen dient dazu, noch mehr Feuchtigkeit zu entziehen, damit die Locken schneller trocknen. Lege das Handtuch flach hin, lege deine Haare vorsichtig kopfüber darauf und knote es sanft im Nacken zusammen – ohne Zug oder Druck! 10–15 Minuten sind meist ideal.

Schritt 4: Geduld beim Trocknen

Microplopping mit Bambus Handtuch

Dieser Schritt kann je nach Porosität deiner Haare am längsten dauern. Dennoch ist Geduld das A und O. Berühre deine Locken während des Trocknens so wenig wie möglich. Je mehr Freiheit sie haben, desto schöner können sie sich bündeln und Volumen entwickeln. Wenn es dir zu lange dauert, kannst du zwischendurch noch einmal sanft microploppen.

Fazit

Eine frizzfreie Lockenroutine beginnt nicht erst beim Styling, sondern direkt nach dem Waschen. Der Schlüssel liegt im richtigen Umgang mit nassem Haar: weniger Reibung, mehr Feuchtigkeit und vor allem Geduld.

Durch Techniken wie Microplopping und Plopping sowie den Einsatz von sanften Materialien wie dem Bambushandtuch von Curly’N’Covered kannst du deine natürliche Lockenstruktur schützen und gezielt fördern. Wenn du diese Routine konsequent anwendest, wirst du mit definierten, glänzenden und deutlich weniger frizzigen Locken belohnt.

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